Aktuell, Neubau, Umbau, Einbau
Alle Projekte
Profil, Referenzen, Vorträge, Ausstellungen, in der Presse, Preise, Lehre, Downloads, Kontakt


AK Dazzle-Park, Almdudler (geladener Wettbewerb) , ArchiLab 2002, ars electronica, Arsenal Masterplan, Baby an Bord, Wien Museum, basis wien, Bauernmarkt, Bertelsmann Pavillion EXPO 2000 , Bikepark Krems (geladener Wettbewerb) , Blaha Kompetenzzentrum (geladener Wettbewerb) , BOG, Bucky Ball und Bucky Bud, Bundeskanzleramt, bwin, crystallized cosmos, Dachboden Porzellangasse, DBL, DIY, Dr. Reiterer, Dr. Weber, EZE - eine Eisenwolke, fast forward, Figur Skulptur, Sammlung Essl, FLAG, flatlab Forschungszentrum Semperit, Future Music Blender HdM, G-LAB, Gartenheim, GIL 1, GIL 2, Gorufu Renshujo, Hutchison 3G, Hutchison 3G Shop, i:spy, KAI3, Kanzlei HK 1.OG, Kanzlei HK 4.OG, Kindergarten Kramsach, Knight Rider, Lange Gasse, Latent Utopias, Steirischer Herbst , Lebt und Arbeitet in Wien II, Leuchtspeicher, Marrak, Marz, Meteorit, Mozart Pavillion, MQ Projektor, MQW Leitsystem (gel. Wettbewerb), Nachbarin, One in a Million, Park EXPO, PLAK, propeller z Starter Kit vol.1, Rettungsstation , SAND, Seifenfabrik, Seversaal, SGL, signs of trouble, Sinalco Epoche, Wien Museum, soft seating, stealing eyeballs, superheated ice, SWA Optik, SWA Shop, SWA Turm, tags HdM, taste it, Uhrenmuseum, Vier, Villa H, Wallpaper* case study, Weil, Weingut Claus Preisinger, Weingut Gernot und Heike Heinrich, Weingut Heinrich Publikumsräume, Weingut Weninger Balf, Weingut Weninger Horitschon, Wettbewerb Theater im Palais, Wittmann , Wutzler




propeller z, alle Projekte
Weingut Weninger Horitschon (Horitschon/A, 1997-1998)

 
     
 
Die Anlage folgt dem Typus des Bauernhofes dieser Region, langestreckt zwischen zwei Strassen aneinandergereihte Funktionen. Der Neubau gliedert den Bauernhof in zwei Aussenbereiche: Ein Hof für Kunden/ Besucher am Eingang, ein Arbeitshof weiter hinten -- durch den vorspringenden Mittelteil getrennt. Wohnen und Gästezimmer im Obergeschoss, Verkauf, Adminis--
tration und Flaschenabfüllung im Erdgeschoss.

Lichtöffnungen sind nur nach Süden möglich, hier wurde die gesamte Front raumhoch verglast. Beschattung durch sensorgesteuerte Alu--Lamellen, die das Licht in den 10 Meter tiefen Vinothekraum umlenken und eine gute Tageslichtqualität bringen.

Herzstück der Anlage (sozusagen Schnittstelle zwischen Kunden und Produz--
enten) ist der Fasskeller mit darüberliegender Vinothek. Die Verbindung dieser Bereiche wird durch eine Öffnung in der Holzdecke, die einen Blick auf die Fässer erlaubt, verstärkt. So fällt tagsüber Tageslicht in den Keller, bei Dunkel--
heit wird die Vinothek unter anderem durch aus der Kelleröffnung strahlendes Licht beleuchtet. Als weitere Verbindung führt eine Treppe direkt von der Vinothek in den Fasskeller. Durch beide Öffnungen ziehen sich Sichtbeton--
elemente (dem Material der Kellerwände) nach oben durch.

Bei der Gestaltung der Publikumsräume wurde gängigen Stereotypen bewusst ausgewichen. Als Fixpunkt folgt eine vier Meter lange Bar im hinteren Teil der Vinothek der Öffnung in den Keller. Die Präsentation der Produkte erfolgt auf kompakten, mobilen Displays und in einem schräggestellten Vitrinenband entlang einer Raumseite. Als Materialien wurden neben Edelstahl und Glas vor allem ökonomische, lasierend behandelte MDF-Platten verwendet. Vom Vinothekraum durch eine große, rahmenlose Verglasung und zwei Schiebe--
türen getrennt, befindet sich ein Büro mit 2--3 Arbeitsplätzen, einer Teeküche und dem Archiv. Böden aus Lärchendielen bzw. taubenblauem, fugenlosem Kunstharzestrich.