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propeller z, Einbau
stealing eyeballs (Wien 1./A, 2001)

 
       
     
 
stealing eyeballs Visuelles Leitsystem und Ausstellungsarchitektur

Primärer Schauplatz ist das Wiener Künstlerhaus, das für genau einen Monat mit diesem Thema und einem dichten Programm bespielt wird. Als permanente Ausstellung werden dort zehn interaktive, begehbare, multimediale Installationen zu sehen sein, die speziell für stealing eyeballs konzipiert wurden. museum in progress realisiert spezifische künstlerische Projekte in Medienräumen. Im Rahmen von »stealing eyeballs« gestalten zehn TeilnehmerInnen jeweils eine Seite für eine Tageszeitung und eine Animation für die Infoscreens in den Wiener U-Bahnstationen. Damit expandiert stealing eyeballs in die öffentliche Sphäre der Medien.

Die I-D Media AG, Ko-Produzent von stealing eyeballs, steht an der Spitze der renommiertesten europäischen Unternehmen, die Neue Medien entwickeln und innovative eBusiness-Lösungen anbieten. Alle Protagonisten werden im Rahmen des Projektes jeweils eine ganze Seite in der österreichischen Tageszeitung Der Standard frei gestalten. Gleichzeitig entwickeln sie kurze Clips, die auf über fünfzig großformatigen öffentlichen Bildschirmen im Wiener U-Bahnbereich und auf 14 digitalen Großbildflächen auf polnischen Bahnhöfen zu sehen sein werden.
Alle Protagonisten werden im Rahmen des Projektes jeweils eine ganze Seite in der österreichischen Tageszeitung Der Standard frei gestalten. Gleichzeitig entwickeln sie kurze Clips, die auf über fünfzig großformatigen öffentlichen Bildschirmen im Wiener U-Bahnbereich zu sehen sein werden.Die Ausstellungsarchitektur, gestaltet von propeller z, bietet allen Teilnehmern die exakt gleichen räumlichen und technischen Voraussetzungen zur Präsentation und funktioniert in Korrespondenz mit dem visuellen Erscheinungsbild als Klammer zwischen den realen und medialen Ausstellungsteilen, denn stealing eyeballs ist nicht nur eine Mediendesign-Ausstellung, sondern auch eine Designausstellung in Massenmedien.

Um die projektspezifische Korrespondenz von realen und medialen Ausstellungsräumen nicht nur umzusetzen, sondern gleichzeitig zu kommunizieren, wurden visuelle Gestaltung und Ausstellungsarchitektur für »stealing eyeballs« ebenfalls korrespondierend entwickelt. Abstraktheit und modulare Variabilität sind zentrale Merkmale beider Systeme.


Die visuelle Gestaltung von Lichtwitz Leinfellner fungiert als Informationsarchitektur, indem sie die verschiedenen medialen Beiträge nicht nur ankündigt, sondern durch das Layout gleichsam rahmt, während umgekehrt die Ausstellungsarchitektur von propeller z nicht nur die räumlichen Voraussetzungen für die einzelnen Präsentationen schafft, sondern darüberhinaus den Zusammenhang mit den medialen Ausstellungsteilen signalisiert. Das visuelle Leitsystem für »stealing eyeballs« verwendet die Palette der 216 webechten Farben als abstraktes Logo für die Thematik des Projektes, ohne sich damit auf ein spezifisches Image, etwa einzelner Protagonisten, festzulegen. (Text: Christian Muhr)