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ars electronica (Linz/A, 1998)

 
       
 
Die neuen Räumlichkeiten des Offenen Kulturhauses boten ein ideales Ambiente für die Eröffnung der Cyberarts 98. Die Prix Ars Electronica Exhibition (08.09. - 20.09.1998) zeigt interaktive, mediale Arbeiten aus den Einreichungen, Auszeichnungen und Nica-Gewinnern zum diesjährigen Prix sowie Animationen und Ergebnisse des Computermusik-Wettbewerbs.

Umbau und Instandsetzung des ehemalige Schulgebäude aus den 20er Jahren war soeben abgeschlossen (Architekten Riepl+Riepl), und das Haus sorgfältig umstrukturierte haus präsentierte sich ausschliesslich in unterschiedlichen Grautönen (Putz, Estrich, Stahl verzinkt). Als low-budget Infrastruktur und visuelle Klammer für die Eröffnungsausstellung installieren propeller z in starkem Kontrast dazu Elemente aus orangem, hinterleuchtetem Polystyrol, das auch als Sonneschutz in einigen Fenstern zum Einsatz kommt.

Ein zehn Meter langes Möbel im Hauptraum beherbergt mehrere Computerterminals und Videoplayer, auf denen die ausgezeichneten Arbeiten des weltweit wichtigsten Wettbewerbes für Computerkunst individuell betrachtet werden können. Da das Dach der Halle vollkommen verglast ist, umschliesst das Möbel die Medientechnik komplett (Lichtschutz) und blendet diese gleichzeitig aus – nur durch zwei Öffnungen ist der Monitor zu sehen und die Maus zu bedienen.

Eine ebenfalls zehn Meter lange, temporäre Bar wird am Flachdach des Gebäudes installiert, als Sitzgelegenheiten dienen Schläuche von LKW-Reifen, die mit einer Schleife aus Netzmaterial zu kompakten Paketen geschnürt wurden.