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Rettungsstation (Wien 6./A, 2004)

 
       
 
 
Die Definition des kompakten Baukörpers erfolgt durch die

-    Heterogenität der Dicht gestaffelt untergebrachten Funktionen,
-    die exponierte innerstädtische Lage und die
-    funktionellen Erfordernisse des etappenweisen Bauablaufs.

Somit kann das Gebäude als Funktionscontainer interpretiert werden, der optimal auf seine unterschiedlichen Aufgaben reagiert, und dessen Erschein--
ung und Baumasse aber nur durch diese Funktionen bestimmt werden.
Der Baukörper nutzt in dem an der Wallgasse situierten Trakt die größt--
mögliche Kubatur aus, weicht aber im Gürtelseitigen Trakt zurück, um im Hofbereich eine gute Belichtungssituation zu ermöglichen.
Das ebene Garagenniveau wird durch die optimal situierte Durchfahrt bestim--
mt. (Mittig in einem 6,8/6,8/6,8-Meter Raster). Sie erlaubt es, beide Ein-/Ausfahrten in einer Linie und somit maximalen Überblick zu behalten. Auf beiden Seiten der Durchfahrt sind die Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge gruppiert. Dadurch ist für jedes Fahrzeug freie Ausfahrt gewährleistet.
Der Stationsführer hat von seinem etwa 1Meter höher liegenden Niveau optimale Übersicht über die Station.

Über eine kleine Garderobe (für die Oberbekleidung) führt eine eigene Zugangstreppe direkt in die Aufenthaltsräume der Mannschaften. Um die Wege kurz zu halten und um bereits in der ersten Bauetappe das gesamte Raumprogramm der Rettung zur Verfügung stellen zu können, werden die benötigten Flächen für die Rettung in zwei Stockwerken des Wallgassen--
traktes untergebracht. Eine intern liegende Treppe ermöglicht optimale Kommunikation zwischen den beiden Geschossen. Die Tagesräume sind unmittelbar neben dem Abgang zur Garage untergebracht und haben direkten Zugang zum Innenhof. Alle Ruheräume sind im 2.OG, zum Innenhof oder zur Wallgasse situiert.

Die beiden Gebäudeteile werden als Stahlbeton-Skelettbau hergestellt. Das Problem der geforderten stützenfreien Rettungsgarage (es ergeben sich Stützweiten von 14 Metern) wird durch den Einsatz eines geschosshohen und daher wirtschaftlichen Trägers gelöst, welcher im Wallgassentrakt als Archiv--
geschoss zwischen zweitem und drittem Obergeschoss liegt.Von diesem sind die darunter liegenden Geschossdecken teilweise abgehängt, wodurch die Konstruktion die freie Wahl eines für die Bürogeschosse optimalen Stützrasters ermöglicht (sh. auch Statikbericht).

Alle für den Bürobetrieb nötigen Installationen werden unter Doppelböden geführt - dadurch wird eine flexible Bürostruktur ermöglicht. Die so freige--
haltenen Geschossdecken (keine abgehängten Decken) können nun zur Bauteilkernaktivierung für Heizung oder, optional, Gebäudekühlung genützt werden. Eine unterstützende Nachtkühlung über die WC-Gruppen (erhöhte Ventilatorleistung bei kontrollierter Nachströmung) und –- gürtelseitig -- mechanische, schallgedämmte Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung ergänzen die Haustechnik des Bauwerks.

Die Räume der Kurzpark- und Parkraumüberwachungsgruppe sind im Gürtel--
trakt auf jeweils zwei Geschossen untergebracht. Die zurückweichenden Hoffassaden ermöglichen eine Optimierung der Flächen für die kleinere Parkraumüberwachungsgruppe. Die dienststellenneutralen Bürogeschosse sind, beginnend mit dem Archivgeschoss, in der Wallgasse untergebracht. Im 5.OG ergibt sich die Möglichkeit, beide Trakte zu verbinden. Im Dachgeschoss darüber befinden sich Seminarräume.

In ihrem Wechselspiel von dichten und verglasten Paneelen ermöglicht die Fassade dem Gebäudein der exponierten stadträumlichen Lage zu bestehen, indem sie den Baukörper mit einem gleichmäßigen, maßstabslosen Pattern überzieht. In der Annäherung scheint sich das Muster aufzulösen, und gibt durch den Grad der Dichte Aufschluss über die im inneren liegenden Funktionen.
Die Vorhangfassade setzt sich aus im Werk fertig gestellten Fassadenpaneelen aus Isolierglas oder aus gedämmten, pulverbeschichteten Blechelementen zusammen. Nur letztere sind als öffenbare Kippflügel ausgebildet. Pro Geschoss und Trakt ist je ein Paneel als anleiterbares Fenster ausgebildet.