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propeller z, Einbau
fast forward (Wien 1./A, 1999)

 
       
       
 
Im k--haus wird ein 160m2 grosser Carrier stationiert, aus dem achtund--
zwanzig Teile verschiedener Form und Grösse ausgestanzt werden. Die herausgelösten Volumina dienen, im ganzen Haus verteilt, als Infrastruktur für die Präsentation der Designer -- als Träger und Behältnis für Objekte und Medientechnik, als Sitzgelegenheit, Podest, Informationsträger.

Durch diese boolesche Subtraktion gerät das Reststück zu einem labyrinthisch durchbrochenen Hybrid, das als gestalterische und funktionelle Klammer für das Studio im 380m2 grossen Plastikersaal im Erdgeschoß verbleibt. Hier gibt es Internet-Terminals, Bücher/ Magazine und eine Bar. Bei den abendlichen Events wird der Carrier zum Laufsteg -- über 100 Leute finden hier sitzend Platz, ein DJ arbeitet mittendrin, und ein ausfahrbares Rednerpult ist ebenfalls integriert.

Anstelle von Stellwand- und Raum-im-Raum Konstruktionen übernimmt ein einziger Grundkörper, der Carrier, aus dem durchgängig alle im Haus benötigten Träger hervorgehen, alle gewünschten strukturellen Aufgaben. Wo erforderlich, wird eine räumliche Gliederung lediglich durch eine explizite Platzierung von Projektionswänden oder Bildträgern erreicht.

Das System Carrier  ist an sich maßstabslos und selbstreferentiell, entzieht sich damit auch einem Kräftemessen mit den gewaltigen Dimensionen des Hauses. Es diktiert keine eindeutigen Regeln für seine Benutzung durch den Besucher und will wertfrei die Arbeit der präsentierten Designer begleiten.