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Future Music Blender HdM (Wien 1./A, 1997-1999)

 
       
     
 
Wie sieht eine mögliche Zukunft der Musik und des Musizierens aus? Die Brain Opera zeigt die neuesten Entwicklungen des MIT (Massachusetts Institute of Technology).
Im vierten Geschoss des Haus der Musik in der Wiener Innenstadt. Die Brain Opera wurde von Tod Machover, Professor für Komposition am MIT Media Lab, Boston, USA konzipiert und komponiert. »Mind Forest« heißt eines der Instrumente, »Future Music Blender« das andere, bei dem durch Bewegung, Berührung oder die eigene Stimme Musik entsteht.

Jeder Besucher kreiert selbst Musik und wird Mitgestalter der Zukunft - Denn die Töne und Stimmungen, die im interaktiven Spiel an den faszinierenden Hyperinstrumenten des Mind Forest durch Bewegung, Berührung und Stimme geschaffen werden, bleiben gespeichert (Tags) und verschmelzen schliesslich mit den Einfällen anderer Besucher im Future Music Blender zu stets neuen Klangwelten. Auch ohne Vorkenntnisse wird hier musiziert und komponiert.

Eine gekrümmte, helle Aluminiumfläche, die mit dem Mind Forest verschnitten ist, bildet den Übergang und Schleuse zum benachbarten Future Music Blender. Ein Raum definiert von einer grossen Zahl an Kurven, die wie Höhenschichtlinien eine dreidimensionale organische Form ergeben. In den Freiräumen zwischen diesen lamellenartigen Ebenen befindet sich die gesamte Sensor-, Ton-, Computer-, und Lichttechnik. Weiter herausragende Flächen bieten den Besuchern Sitz-, Lehn- und Liegemöglichkeiten. Drei  in die Schichtlinien eingeschnitte Terminals bilden die Previewing Stations. Auf ähnliche Weise ist der Sensor Chair  in dieser Topografie integriert. Eine zweite Schallschleuse aus  Aluminiumblechen bildet den Ausgang.
(Text: Haus der Musik)