Aktuell, Neubau, Umbau, Einbau
Alle Projekte
Profil, Referenzen, Vorträge, Ausstellungen, in der Presse, Preise, Lehre, Downloads, Kontakt


AK Dazzle-Park, Almdudler (geladener Wettbewerb) , Bertelsmann Pavillion EXPO 2000 , Blaha Kompetenzzentrum (geladener Wettbewerb) , BOG, DBL, EZE - eine Eisenwolke, FLAG, G-LAB, Garant, Kindergarten Kramsach, Knight Rider, Marrak, Marz, Meteorit, MQW Leitsystem (gel. Wettbewerb), PLAK, Seifenfabrik, SGL, SWA Turm, Vier, Wallpaper* case study, Weil, Weingut Claus Preisinger, Weingut Ernst, Weingut Gernot und Heike Heinrich, Weingut Weninger Balf, Wettbewerb Theater im Palais




propeller z, Neubau
Almdudler (geladener Wettbewerb) (Wien 19./A, 2007)

 
       
       
 
(Kunst)Natur; Natur bildet als eine neugeformte Landschaft die symbolische Basis für das Projekt. Durch das Modellieren der Oberfläche des gesamten Grundstückes erschließen leichte Täler, sanfte Erhebungen und ruhige Ebenen das Gelände und werden je nach Erfordernis bespielt.
Es ergeben sich Plätze zum Verweilen im Freien, Hügel, die Autos hinter sich verbergen und ein Bereich, der als zentraler Ort die kommunikative Erdgeschosszone im Inneren des Gebäudes eröffnet. Die Abstandsflächen bleiben offen und laden dazu ein, sich dem Gebäude zu nähern. Durch diese Geste verbindet sich der Weg durch den Kräutergarten großzügig mit der künstlichen Landschaft im Inneren des Gebäudes.

Erfrischung; Der längliche dreigeschossige Bau erhebt sich monolithisch über der Grünlandschaft als eleganter Riegel, der ein über die gesamte Fassade locker gestreutes Symbol für Erfrischung trägt. Das mit Abstand zur Glasfassade montierte Lochmetallebene mit erfrischenden Blasen ist markantes Zeichen nach Außen, bildet Sonnen- und Blickschutz für das Innere und zeigt das Gebäude allseitig als Logo.
Der Baukörper erhebt sich entlang der Baulinie an der Iglasseegasse und lässt somit zu Süden hin einen breiten Grünstreifen frei, der in Zukunft für eine mögliche Erweiterung genutzt werden kann.

Gehen; Die Erschließung des Gebäudes erfolgt sowohl  über die Grinzinger Allee, als vor allem mit Auto auch von der Iglasseegasse. Am Ostrand des Grundstückes verbergen sich hinter einer Geländeaufwerfung die Parkplätze. Durch die Auslagerung von Funktionen (Archiv, Labor, EDV) aus dem Erdgeschoss bietet sich hier eine großzügige, offene Fläche zur Kommunikation. Der Empfangs- und Ausstellungsraum verbindet in fliessender Weise die gewünschten Funktionen und ermöglicht eine flexible Bespielung in alle Richtungen. Eine rote Facette der künstlichen Landschaft zieht sich dabei von Westen her bis in die Tiefe des Gebäudes und bieter eine vielfältig bespielbare Präsentationsfläche.
Nach Süden und Westen erweitert sich der Raum über Terrassen in den Garten hinein.Die zentrale Vertikalerschließung liegt als Block am südseitigen Rand. Sie dient auch als struktureller Kern der Konstruktion und beinhaltet sämtliche technischen Einrichtungen.Direkt anschliessend orientieren sich zur Grinzinger Allee hin in den oberen Geschossen die Besprechungszimmer. Der Kern erschliesst auch die Dachfläche.Die Büroräume werden einseitig über einen Gang erschlossen, der neben sich einen großzügigen Wintergartenbereich als Aufenthaltsraum Richtung Süden hin bietet. Dieser Pufferbereich erfüllt durch die Bepflanzung eine Klimaregulierende  Funktion.
Anlieferungen finden über den Parkplatz direkt in einen Lastenaufzug statt, der in den Keller führt.

Arbeiten; Die Büros können in einem Raster von ca. 2 m beliebig gegliedert werden, wobei dien kleinste Einheit ca. 10m2 beträgt. Durch die lichte Raumhöhe von 2,80m (lt. AStV) kann eine Etage auch ohne Unterteilungen genutzt werden.
Die Raumtrennungen bestehen aus Regalelementen, die Stauflächen zu beiden Seiten hin bieten. Sie bieten trotz akustischer Trennung angenehme Sichtverbindungen. Durch die Nordausrichtung der Büros sind blendfreie Bildschirmarbeitsplätze möglich. Durch die Verbindung der nur Teilweise genutzten Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss mit den Sozialflächen entsteht ein grosszügiger Gemeinschaftsbereich, der im Freien seine Fortsetzung findet.

Energie; Das Projekt als Niedrigenergiegebäude konzipiert; Die über Erdwärmepumpe gespeiste Deckenheizung ist in den Untersichten der massiven Sichtbetondecken geführt. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung im abgesenkten Gangbereich sorgt für geringe Energieverluste. Die bepflanzte Pufferzone im Süden wirkt im Winter Feuchtigkeitsregulierend und unterstützt wirksam das angenehme Raumklima. Im Sommer kann die Anlage über einfache Prozessumkehr zur Kühlung des Gebäudes bei geringem Energieeintrag genutzt werden. Dabei wird auch die Regeneration des Erdreiches gefördert.Über eine außentemperaturabhängige Nachtkühlung wird die Anlage unterstützt. Durch die wirksame Verschattung der Südseite durch die vorgehängte Ebene und die bepflanzte Pufferzone im Gangbereich ist keine weitere Klimatisierung nötig